Lesbos

die drittgrößte griechische Insel

 

 

Unser kleines Hotel lag am Ortsrand von Molyvos, einem traumhaft schönen Städtchen im Norden der Insel. Von "unserem" Strand aus konnten wir rüberschauen bis zur Türkei. Hier ist der Massentourismus noch nicht so stark ausgebrochen, obwohl Lesbos ein faszinierendes Fleckchen Erde ist. Die Gassen von Molyvos führen vom Hafen aus recht steil bergauf, sind zum teil komplett "überdacht" mit Weinranken und überall findet man kleine Tavernen mit Außenterassen, die am Abhang kleben wie Schwalbennester am Kuhstall. Man braucht schon ein bisschen Gottvertrauen, um sich hier zum essen niederzulassen. Aber der Blick übers Meer entschädigt schnell für das flaue Gefühl im Bauch. Der ganze Ort steht übrigens seit den 50er Jahren unter Denkmalschutz. Über dem Ort thront eine massive Burg aus byzantinischer Zeit. Ein Muss für jeden Lesbos-Besucher sollte der "versteinerte Wald" im kargen Westen der Insel sein. Er ist einmalig in ganz Europa. Ein Vulkanausbruch begrub vor einer halben Million Jahren riesigen Wälder. Die Holzsubstanz der Bäume verwandelte sich in vielen Jahren durch Wärme und Feuchtigkeit zu Stein. Die Überreste der Stämme stehen bzw. liegen in einem riesigen eingezäunten Park. Ein paar meiner schönsten Fotos möchte ich Euch hier zeigen.

 

 

Molyvos an der Nordküste

eine der "überdachten" Gässchen

 

Blau-weiß

 

 

 

Tintenfische auf der Leine

(dieses Foto findet Ihr auch bei meinen Grußkarten)

Einladung zur Rast in Skala Sykamineas

 

 

Der hafen von Skala Sykamineas

 

"unser" Strand bei Molyvos

 

 

 

Mittagspause